Mein Tagebuch

Eines meiner Hobbys ist das schreiben von Gedichten. Ich benutze sie als eine Art Tagebuch und versuche mit ihrer Hilfe meine Gefühle auszudrücken. Vielleicht hast du schon ähnliches geschrieben und würdest gerne andere daran teilhaben lassen? Ich freue mich über jeden/jedes  Gedicht/ Text/ Gedanken den ich hier veröffentlichen darf.
(© liegt bei dem jeweiligen Autor)

 

 

 

Auch für dich
Ich kann dir nicht viel versprechen, doch….
Wenn du ein Meer von Tränen weinst,
werde ich ein Lächeln auf dein Gesicht zaubern.
Wenn du dich verlassen und ohne Halt fühlst,
werde ich dich in meinen Armen halten.
Wenn du dich schlecht und wertlos fühlst,
werde ich dir sagen, dass du einzigartig bist.
Wenn du Angst hast und alles verloren scheint,
werde ich da sein um dich zu beschützen.
Wenn du einen Fehler machst,
werde ich dir sagen, dass niemand unfehlbar ist.
Wenn du über etwas reden willst,
werde ich dir zuhören.
Und wenn du denkst das alles verloren scheint,
werde ich dir sagen, dass auf einen Abend
immer ein Morgen folgt.
Auch für dich.
 
(Copyright by Nightfears)

 

            

            

 

Despairing
Furious shouts seep into my hurting ears.
I can’t lock them out, because I don’t own the key.
They spread over my thoughts, threat to burst my mind.
But in fact they poison my heart.
What is your goal? Should I do it you way?
Shouts against shouts, pain against pain?
Or do you want to see tears?
Then you reach you goal,
Because no one ever
Cried bitterer tears
Than me
 
(Copyright by Nightfears)

 

 

 

Gib mich nicht auf
Du siehst mich an, doch ich bleibe blind
Du sprichst mit mir, doch ich bleibe stumm
Du berührst mich, doch ich spüre nichts
Du rufst mich zu dir, doch ich bewege mich nicht
Du kommst auf mich zu, doch ich trete zurück
Du gibst mir Nahrung, doch der Hunger bleibt
Du sprichst von Frieden, doch ich erlebe nur Hass
Du erzählst von der Liebe, doch ich fühle nichts
Du bittest um Ruhe, doch mein inneres schreit
Du schreist mich an, doch meine Ohren bleiben taub
Doch gib mich bitte nicht auf, denn das wäre mein Tod
(© by Nightfears)
 

 

 

 

Was geschieht
Ich habe Angst
Wovor?
Ich weis es nicht
Hab´ keine Angst
Doch ich weis nicht was geschehen wird
Wer weis das schon
Wie wird es sein?
Manchmal gut, manchmal schlecht
Ich will dich nicht verlassen
Aber du musst
Ich habe Angst
Wovor?
Ich weis es nicht
Hab´ keine Angst
Doch ich weis nicht was geschehen wird
Ich weis es
Wie wird es sein?
Wunderschön
Ich kann sie nicht verlassen
Aber du musst
Ich will aber noch nicht sterben
 
(© by Nightfears)

 

 

 

Danke
Ich danke dir, dass du mich nie umarmt hast, denn es hat dafür gesorgt, dass ich die Nähe zu Menschen suche.
Ich danke dir, dass du mir nie gesagt hast, dass ich schön bin, denn es hat dafür gesorgt, dass ich nicht eitel geworden bin.
Ich danke dir, dass du mich nie in Schutz genommen hast, denn das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist Menschen die man liebt zu beschützen.
Ich danke dir, dass du mir meiner Fehler immer und immer wieder gesagt hast, denn das hat mich gelehrt Menschen mit allen ihren Fehlern anzunehmen.
Ich danke dir, dass du nie wirklich mit mir reden konntest, denn das hat mich zu einem Menschen gemacht, der ein gutes Gespräch zu schätzen weis.
Ich danke dir, dass du nie Interesse an meinen Problemen gezeigt hast, denn das hat mich zu einem guten Zuhörer gemacht.
Ich danke dir, dass du jeden Menschen abgelehnt hast der nicht so war wie du, denn deswegen kann ich Menschen ohne Vorurteile gegenübertreten.
Ich danke dir, dass du mich nie wirklich geliebt hast, denn das ist der Grund warum ich meine Freunde umso mehr liebe.
Ich danke dir für alle Tränen die ich wegen dir geweint habe, den nun habe ich viel Zeit zum lachen.
Ich danke dir für all die Dinge, die ich Keinem zu erzählen vermag.
(© by Nightfears)

 

 

 

Wir waren nicht erwünscht
 
Ich wurde geboren und wusste nicht ob es Schicksal
Oder ein Unfall war.
Ich hatte nicht das verlangen die, die mich geboren hatte zu sehen.
Mich verlangte es nach etwas anderem.
Ich wusste nicht was es war.
In meinen Ohren hörte ich ein stetiges Schreien,
unwissend das es mein eigenes war.
Ich war aus der Dunkelheit in die Hölle gerissen worden,
nicht sicher was schlimmer war.
Sie versuchten mit allerhand Mitteln, mein Leben in dieser Welt zu halten,
welches sich so zu entkommen sehnte.
Oder sehnte es sich nicht danach?
Eine Wahl wurde mir nicht gegeben.
Wir waren viele in dieser Nacht, wenige blieben, viele kamen mit mir.
Wir wurden geboren in einer Welt die uns nicht haben wollte.
Wir waren nicht erwünscht.
Kinder des Teufels.
Und ihr habt uns dazu gemacht.
(© by Nightfears)
 

 

 

Diese Stelle widme ich einem sehr lieben Menschen, der leider viel zu früh von uns gegangen ist. Außerdem sollen diese Zeilen ein Trost sein für jeden der einen wichtigen Menschen verloren hat.

 

 

...zu früh folgtest Du dem Ruf der Unendlichkeit...

...geblieben sind die Erinnerungen...

...und jene letzten Zeilen...

 

 ... niemals wird das Vergessen die Erinnerung an dich zerstören...

  

Trauer
 
Gott hat einen seiner Engel entsendet,
Er gab ihm deine Gestalt,
Und er sagte dir du sollest leben auf der Erde.
Irgendwann, so sagte er, würdest du in Frieden zu ihm zurückkehren.
Doch hat er dir auch gesagt,
Welche Kluft du in das Leben der Deinen reißt?
Das egal wann du gehst, es immer zu früh sein wird?
Du bist gegangen und lässt unzählige Tränen zurück,
zu viele ungestellte Fragen bleiben noch.
Doch wir wollen hoffen, dass dies alles
zu Gottes Plan gehört, dass die
Tränen irgendwann vergehen und wir wieder lachen können,
so wie du es zu deiner Zeit gerne getan hast.
(© by Nightfears)
 

 

 

I'm tired

I’m tired,

Tired of the everlasting same faces,
which laugh dumb about me,
Whenever I turn my back on them.
I’m tired,
Tired of the empty creatures,
Which want nothing else,
As to put me into a drawer,
Where I should vanish into thin air.
I’m tired,
tired of the silent reproaches,
Which should urge me,
To adapt myself to the maxim of the others.
I’m tired,
Tired of hiding my thoughts,
which are the only true and free thing inside me,
the only thing they can’t take away from me.
I’m tired,
too tired to sleep.
(© by Nightfears)
 

 

Diesen Text habe ich ursprünglich für die Startseite von Nightfears geschrieben. Da ich sie dann doch nicht verwendet habe, könnt ihr ihn jetzt hier finden. Er enthält Textstellen von "Despairing".

 

Oft wache ich nachts auf, ohne zu wissen weshalb.
Ich spüre eine bittere Angst in mir und weis nicht woher sie kommt.
Ein Schatten scheint mich zu verfolgen, eine dunkle Gestallt ohne Namen.
Wütende Schreie dringen an meine schmerzenden Ohren.
Ich vermag sie nicht auszuschließen, denn den Schlüssel besitze ich nicht.
Sie verbreiten sich in meinen Gedanken, drohen, einen Verstand zu zersprengen.
Doch in Wahrheit ist es mein Herz das sie vergiften.
Oft fürchte ich mich am Tag in meinen eigenen Räumen,
aus Angst vor dem was ich weis und dem was mir verborgen bleibt.
Der Schatten ist mein Feind und gleich mein Freund.
Finstere Träume plagen und treiben mich ins Licht.
Willkommen in der Welt von Nightfears.
(Copyright by Nightfears)

 

 

 

 

Hier einige Gedichte die nicht aus meiner Feder stammen!

 

Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum.
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel
erstrahlten, Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigenen und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen
Vorüber gezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, die nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine spur im  Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?“
Da antwortete er: „Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.“
(Margaret Fishback Powers)

 

 Weil sie so schön ist hier noch die englische Version!

 

Footprints
One night I dreamed a dream.
I was walking along the beach with my Lord.
Across the dark sky flashed scenes from my life.
For each scene, I noticed two sets
of footprints in the sand,
one belonging to me
and one to my Lord.
When the last scene of my life shot before me
I looked back at the footprints in the sand.
There was only one set of footprints.
I realized that this was at the lowest
and saddest times of my life.
This always bothered me
and I questioned the Lord
about my dilemma.
“Lord, you told me when I decided to follow You,
You would walk and talk with me all the way.
But I’m aware that during the most troublesome
times of my life there is only one set of footprints.
I just don’t understand why,
when I needed You most
You leave me.”
He whispered, “My precious child,
I love you and will never leave you
never, ever, during your trials and testings.
When you saw only one set of footprints
it was then that I carried you.”
(Margaret Fishback Powers)

 

 

Merkst du nicht
 

Ich warte so sehnsüchtig,
auf Deine Nachricht jeden Tag,
und Du meldest Dich so selten,
merkst Du nicht, dass ich Dich mag?

Ich will Dir schreiben, jede Stunde,
doch mich mit Müh dagegen wehre,
an Dich denkend warte ich weiter,
merkst Du nicht, dass ich Dich verehre?

Ich will Dich sehen, ich will Dich hören,
doch es gibt manch Hindernisse,
hast Du Ahnung wie ich mich fühle?
merkst Du nicht, dass ich Dich vermisse?
 
Ich will Dich tasten, Dich berühren,
doch in Deiner Nähe, bin ich so still,
schau doch mir in die Augen,
merkst Du nicht, dass ich Dich will?

Ich will Dir längst, etwas gestehen,
was ich immer wieder verschiebe,
mein Herz schlägt nur noch für Dich,
merkst Du nicht, dass ich Dich liebe?

(Autor ist mir leider nicht bekannt)

 

Hier finden eure Gedanken einen Platz...

 

Mein Herz, das kennt nur einen Namen
 
Mein Herz, das kennt nur einen Namen,
einen Namen unentwegt,
der raunend durch den Geist mir flattert und sich
von mir nicht fangen lässt.
Mein Herz, das kennt nur einen Namen,
auch wenn das Lied der Sehnsucht ewig klingt,
es ist mein Herz, das zu dir spricht,
doch du, du hörst es nicht.
Mein herz, das kennt nur einen Namen
Und was bleibt, ist Kummer, Leid und Schmerz.
Ich liebe dich! Soll ich etwa töten, was
So rein aus meinem Herzen fließt?
(Karoline Bresch)
 

 

 

 

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