….Katrin L.: Die Geschichte einer Magersucht
Kurzbeschreibung
Katrin ist verhungert. Sie ist in ihrem Bett gestorben. Auf dem Nachtisch liegen Süßigkeiten; Tüten und Kartons mit Schleckereien stapeln sich im Jungmädchenzimmer. Eltern und Schwester sind zu Hause, Kühlschrank und Speisekammer sind wie immer gut gefüllt – aber nichts hat vermocht, den Tod von Katrin aufzuhalten.
Katrin war ein munteres, fröhliches Kind, wilder als ihre ältere Schwester und fordernder. Sie verstand es als kleines Kind und später als Jugendliche, Menschen für sich einzunehmen. Ihre Freundinnen wollten so sein wie sie: gescheit, künstlerisch begabt, sportlich fit. Nach dem großen, schlanken Mädchen mit der blonden Mähne drehten sich die Jungen auf der Straße um. Ihre Eltern liebten sie, ihre Schwester war ihre beste Freundin, das Leben lag mit all seinen Möglichkeiten vor ihr. Doch dann, nach einer gewöhnlichen Diät, gerät Katrin in den Sog ihres Hungerns, aus dem sie nicht mehr herausfinden wird.
Eindringlich und sensibel erzählt Brigitte Biermann die authentische Geschichte vom verzweifelten Kampf gegen eine unheimliche Krankheit, den Katrin und ihre Familie, Ärzte, Psychologen und Therapeuten verloren haben. Die Autorin stützt sich dabei auf Gespräche mit den Eltern, der Schwester und besonders auf Katrins Tagebücher. Es sind unter anderem diese Selbstzeugnisse, die erstmalig einen Blick in das Innenleben einer Magersüchtigen gestatten.(Quelle: Amazon.de)
Meine Meinung zu Roman:
Anfangs tat ich mich etwas schwer mich in die Story einzulesen. Was vielleicht dran lag, dass das Buch viele Auszüge in Form von Gedichten aus dem Tagebuch von Katrin L. enthält. Irgendwann kam jedoch der Punkt, wo mich der Roman gepackt hat und ich mit um Katrins Leben gefiebert habe.
Es war ein auf und ab der Gefühle bis zum Schluss meiner Meinung nach. Ich hab es gerne gelesen und fand es wirklich erschreckend zum Teil.