Ich denke jeden Tag an Euch…

Posted under Alltag von Nightfears on Donnerstag 27 November 2008 at 00:28

“Mögest du immer Rückenwind haben,
und stets Sonnenschein im Gesicht.
Und mögen die Schiksalsstürme
dich hinauftragen,
auf das du mit den Sternen tanzt.”

(Quelle:Blow)

Es vergeht kein Tag, ohne das ich an euch beide denke und ohne das ich mich Frage warum? Warum ihr? Warum jetzt? Ihr hattet es doch beide fast geschafft. Warum habt ihr doch noch aufgegeben?
Warum habe ich euch nicht noch mal besucht?
Es tut so weh und ich frage mich, ob ich mich je damit abfinden kann?!?

Charlotte Roche – Feuchtgebiete

Posted under Bücherwurm von Nightfears on Samstag 8 November 2008 at 16:48

Nach langer Zeit schreibe ich mal wieder ein Rezi. Hab das Buch schon länger gelesen, aber irgendwie keine Lust gehabt die Rezi zu schreiben.

Charlotte Roche – Feuchtgebiete

Inhalt:
Nach einer missglückten Intimrasur liegt die 18-jährige Helen auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Sie wartet auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern, in der irren Hoffnung, die beiden könnten sich am Krankenbett der Tochter endlich versöhnen. Unterdessen nimmt sie jene Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten, und lässt Krankenpfleger Robin die Stellen fotografieren, die sich ihrem neugierigen Blick entziehen. Nebenher pflegt sie ihre Sammlung von Avocadokernen, die ihr auch in sexueller Hinsicht wertvolle Dienste leisten. Selbst wenn Helens Besessenheit eine Notoperation nötig werden lässt – ihr ungestümer Witz und ihre Wahrhaftigkeit machen sie zu einer Sensation nicht nur auf der Station des Krankenhauses. Sie spricht aus, was andere nicht einmal zu denken wagen. »Feuchtgebiete« ist eine Exkursion zu den letzten Tabus der Gegenwart. Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität – und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.(Quelle: Amazon.de)

Meine Meinung zum Buch:
Anfangs fand ich es auch einfach nur abartig und wusste nicht, ob ich weiter lesen soll oder nicht. Da ich aber versuche kein Buch weg zulegen tat ich es auch hier nicht und muss sagen, dass ich die Protagonistin am ende sogar etwas verstehen konnte.
Ich meine wie verzweifelt muss ein junges Mädchen sein, sie sich selber so weh tut nur damit die Eltern wieder zusammen finden am Krankenbett? Das ist halt neben diesen ganzen abartigen Beschreibungen die andere Seite der Geschichte.
Alles in allem war das Buch nicht besonderes gut aber eben auch nicht schlecht – etwas in der Mitte

Erinnerung an die mit wichtigsten Menschen in meinem Leben!

Posted under Alltag von Nightfears on Montag 3 November 2008 at 14:37

Ich kann garnicht soviel essen, wie ich heute gerne kotzen würde

Jetzt sitze ich hier in Hessen während die Beerdigung in Krefeld stattfindet und ich kann nichts tun außer in Gedanken bei ihnen zu sein. Das macht mich von Herzen traurig. Ich hätte dort sein müssen und wenn nicht ich wenigstens meine Mutter, aber die hat es offenbar verpasst.
Das sind Momente im meinem Leben, wo ich es nicht schaffe auch nur das geringste an Verständnis aufzubringen. Da bin ich einfach nur traurig und will hier weg.